Die Saarbrücker Grünen unterstützen die Initiative der Oberbürgermeister von Saarbrücken, Kaiserslautern und Mannheim, die Bahntrasse nach Paris zum europäischen Hochgeschwindigkeitskorridor auszubauen. Mit Blick auf den „HGV-Korridor 2040” der EU-Kommission machen sie zwei Kernforderungen geltend: Saarbrücken muss dauerhaft und zuverlässig ans Hochgeschwindigkeitsnetz angebunden bleiben und der Ausbau muss von Beginn an Umwelt und Klima schützen.
„Die Strecke nach Paris bringt unserer Region Studierenden, Pendler:innen, Gäste und Arbeit. Jetzt kommt es darauf an, dass Saarbrücken auf jedem Plan dieses Korridors genauso selbstverständlich auftaucht wie Paris und Mannheim. Dafür kämpfen wir“, erklärt Anne Lahoda, Kreisvorsitzende und Spitzenkandidatin für die Landtagswahl.
Die Grünen sehen im Ausbau die Chance, aus der Strecke ein echtes Stück Europa zu machen.
Verkehrspolitischer Sprecher Jose Ignacio Rodriguez Maicas ergänzt: „Diese Achse darf nicht in Mannheim enden. Sie muss über Mannheim als wichtiges Drehkreuz des deutschen Fernverkehrs nach Berlin führen und in Paris nahtlos Richtung Madrid weitergehen. Dann entsteht eine europäische Achse, die unsere Region stärkt und Europa auf der Schiene zusammenwachsen lässt.“
Genauso klar fordern die Grünen auch Rücksicht auf Natur und Klima. „Der Pfälzerwald ist ein wertvoller Naturraum vor unserer Haustür. Umwelt- und Klimaschutz müssen von Anfang an in die Trassenplanung einfließen. Genauso selbstverständlich muss der Regionalverkehr stark bleiben. Ausbau ja, aber mit Halten für die Region“, sagt Rodriguez Maicas weiter.
„Eine Schienenverbindung von Berlin über Saarbrücken bis Madrid ist Klimaschutz, Europapolitik und Standortsicherung in einem. Dafür setzen wir uns ein.“, schließen beide ab.