Beschlussvorschlag:
Die Regionalversammlung möge beschließen:
Die Verwaltung wird angewiesen, bis zum Ende der Herbstferien 2026 insgesamt 100 zusätzliche Bäume auf den Schulhöfen im Regionalverband Saarbrücken zu pflanzen. Dabei sind vorrangig hitzeresistente Baumarten zu verwenden. Zusätzlich wird die Verwaltung aufgefordert einen Maßnahmenkatalog vorzulegen, der folgende Sofortmaßnahmen für akut hitzegefährdete Schulen umfasst:
* Installation von Vernebelungsanlagen auf Schulhöfen zur direkten Temperaturreduktion während der Pausenzeiten.
* Bereitstellung mobiler Klimageräte für Klassenzimmer, sofern keine geeigneten Raumkonzepte vorhanden sind, um den Unterricht bei extrem hohe Temperaturen zu ermöglichen.
Die zuständige Fachverwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit den betroffenen Schulen einen prioritären Umsetzungsplan zu erstellen, der besonders Schulen ohne ausreichende natürliche Schattenstrukturen oder mit älteren Gebäuden berücksichtigt. Die Schulen in Trägerschaft des Regionalverband werden gebeten, Temperaturmessung von besonders Hitze belasteten Unterrichtsräumen durchzuführen und die Ergebnisse an den Regionalverband zu melden.
Darüberhinaus wird für jeden Schulhof eine Beschattungsquote ermittelt. Bei der Schulhofgestaltung wird künftig eine aktive Verschattung von mindestens 30 bis 50 % der Aufenthaltsflächen in den Mittagsstunden (11:00 bis 15:00 Uhr) im Zeitraum Mai bis August angestrebt.
Begründung:
Die jüngsten extremen Hitzewellen haben gezeigt, dass viele Schulgebäude im Regionalverband nicht angemessen auf steigende Temperaturen vorbereitet sind. Besonders während der Sommermonate verschlechtern sich die Lern- und Arbeitsbedingungen erheblich.
Schulen sind Orte, an denen Kinder sich sicher und wohlfühlen müssen, auch bei extremer Hitze. Die Beschattung durch Bäume gehört zu den effektivsten Möglichkeiten, um gegen Hitze anzugehen und verbessert sowohl die Aufenthaltsqualität als auch das Mikroklima.
Viele unserer Schulen stammen aus einer Zeit, in der Klimatisierung nicht zum Standard gehörte. Es ist untragbar, wenn der Unterrricht bei über 35 Grad stattfinden muss.
Neben der langfristig angelegten Begrünung ist daher auch schnelle Hilfe für besonders belastete Schulen notwendig. Vernebelungsanlagen und mobile Klimageräte schaffen hier Abhilfe. Wir brauchen jetzt Entschlossenheit, nicht endlose Planungsphasen, während die nächste Hitzewelle bereits am Horizont steht.
Die Investition in klimagerechte Schulen dient dem Klimaschutz für kommende Generationen und stellt sicher, dass Bildungseinrichtungen auch unter veränderten klimatischen Bedingungen ihre Funktion erfüllen können.
Beschlussvorschlag
Die Regionalversammlung soll beschließen:
Die Verwaltung pflanzt bis Herbstferien 2026 insgesamt 100 neue Bäume auf Schulhöfen. Diese Bäume sollen Hitze gut vertragen.
Die Verwaltung macht auch einen Plan für Schulen mit großer Hitze. Der Plan enthält:
- Nebelanlage auf Schulhöfen. Sie kühlen in den Pausen.
- Mobile Klimageräte (tragbare Kühlgeräte) für Klassenzimmer. Sie helfen bei extremer Hitze.
Die Fachverwaltung arbeitet mit den Schulen zusammen. Sie machen einen Plan für die Umsetzung. Schulen ohne Schatten oder alte Gebäude bekommen besondere Aufmerksamkeit.
Die Schulen messen die Temperatur in heißen Klassenzimmern. Sie teilen die Ergebnisse dem Regionalverband mit.
Auf jedem Schulhof wird gemessen: Wie viel Schatten gibt es? In Zukunft sollen 30 bis 50 Prozent der Spielflächen Schatten haben. Das soll von Mai bis August in der Mittags-Zeit (11:00 bis 15:00 Uhr) gelten.
Begründung
In den letzten Jahren gab es extreme Hitze. Viele Schulen sind nicht gut vorbereitet. Im Sommer ist es zu heiß zum Lernen.
Schulen müssen sicher und angenehm sein. Auch bei großer Hitze. Bäume geben Schatten. Das hilft sehr gegen Hitze.
Viele Schulgebäude sind alt. Sie haben keine Klimaanlage. Unterricht bei über 35 Grad ist nicht okay.
Neue Bäume brauchen Zeit. Deshalb brauchen wir schnelle Hilfe: Nebelanlage und Klimageräte helfen sofort. Wir müssen jetzt handeln. Die nächste Hitzewelle kommt bald.
Kühle Schulen helfen dem Klima. Schulen können dann immer gut funktionieren. Auch wenn es wärmer wird.