Hitze ernst nehmen – Menschen schützen und unsere Stadt an den Klimawandel anpassen

Hitze ernst nehmen – Menschen schützen und unsere Stadt an den Klimawandel anpassen

Angesichts der anhaltenden Hitzewelle ruft der Ortsverband Saarbrücken-West von Bündnis 90/Die Grünen dazu auf, die gesundheitlichen Risiken hoher Temperaturen ernst zu nehmen. An der DWD-Messstation in Saarbrücken-Burbach werden seit Jahren regelmäßig besonders hohe Temperaturen gemessen. Der neue Höchstwert von 41,3 Grad ist ein weiterer Hinweis darauf, dass sich unsere Stadt auf häufigere und intensivere Hitzeperioden einstellen muss.

Besonders ältere Menschen, Kinder, Schwangere sowie Menschen mit Vorerkrankungen leiden unter extremer Hitze. Deshalb empfehlen die Grünen, ausreichend Wasser zu trinken, direkte Sonneneinstrahlung – insbesondere während der Mittagsstunden – möglichst zu vermeiden, körperliche Anstrengungen in die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu verlegen sowie Wohnräume tagsüber zu verschatten und vor allem morgens oder abends zu lüften.

„Wir wissen seit Jahren, dass es in unseren Stadtteilen immer wieder besonders heiß wird. Der neue Rekord ist deshalb kein Grund zur Panik, aber ein deutliches Signal, dass Hitzewellen häufiger und intensiver werden. Umso wichtiger ist es, dass wir auf uns selbst und aufeinander achten“, sagt Roland Fecht, Co-Vorsitzender des Ortsverbandes Saarbrücken-West von Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Saarbrücker Stadtrates.

Besonders wichtig sei der Blick auf ältere oder alleinlebende Menschen. „Wir alle können mit einfachen Mitteln dazu beitragen, dass Menschen gut durch heiße Tage kommen. Ein kurzer Besuch, ein Anruf oder die Nachfrage, ob Hilfe benötigt wird, können gerade für ältere Menschen einen großen Unterschied machen“, so Fecht.

Neben dem richtigen Verhalten im Alltag braucht es nach Ansicht der Grünen auch weitere Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Mehr Straßenbäume, zusätzliche Trinkwasserbrunnen, entsiegelte Flächen und schattige Aufenthaltsbereiche tragen dazu bei, die Auswirkungen extremer Hitze zu verringern und die Lebensqualität in unseren Stadtteilen zu verbessern.

„Klimaschutz und Klimaanpassung gehören zusammen. Wir müssen die Ursachen der Klimakrise weiter entschlossen angehen und gleichzeitig unsere Stadt so gestalten, dass sie auch bei zunehmender Hitze lebenswert bleibt. Das ist eine Aufgabe, die wir heute anpacken müssen“, betont Fecht.

Weitere Informationen und Verhaltensempfehlungen zum Umgang mit Hitze stellen der Deutsche Wetterdienst und das Umweltbundesamt zur Verfügung.

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