Tierheim-Finanzierung: Abgabe der Verhandlungen an den SSGT und saarlandweite Chip- und Kastrationspflicht einführe

Tierheim-Finanzierung: Abgabe der Verhandlungen an den SSGT und saarlandweite Chip- und Kastrationspflicht einführe
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Anne Lahoda, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Regionalverband Saarbrücken, kritisiert die stockenden Verhandlungen rund um die Finanzierung des Bertha-Bruch-Tierheims. Sie fordert, die Verhandlungen an den Saarländischen Städte- und Gemeindetag (SSGT) abzugeben.

„Wir treten seit Monaten auf der Stelle. Einen Entwurf in den Räten abstimmen zu lassen, der vom Saarbrücker Tierheim nicht mitgetragen wird, ist nicht zielführend. Wenn hier den Beteiligten die Pistole auf die Brust gesetzt werden soll, dann ist das weder hilfreich, noch schafft es Vertrauen.“

Lahoda fordert, die Vertragsverhandlungen in erfahrene Hände zu legen: „Der SSGT hat in den anderen Landkreisen erfolgreich Tierbetreuungsverträge verhandelt und gezeigt, dass er solche Prozesse professionell begleiten kann. Wir brauchen jetzt schnelle und für alle Beteiligten zielführende Verhandlungen. Der Regionalverband sollte die Verhandlungen abgeben, bevor noch mehr Zeit und Nerven verbrannt werden. Einen entsprechenden Antrag werden wir einbringen.“

Auch den Appell der Tierschützer an das Land unterstützen die Grünen ausdrücklich. „Eine saarlandweite Chip- und Kastrationspflicht fordern wir seit Jahren, weil sie eines der wenigen Instrumente ist, das die Lage der Tierheime spürbar verbessern würde.”

Abschließend betont Lahoda: „Eine verlässliche Finanzierung und ausreichende Kapazitäten in unserem Tierheim sind wichtige Themen. Aber weder die ehrenamtlichen Mitarbeitenden des Tierheims, noch die Verwaltung oder die Kommunen können sich weiter in einer Endlosschleife aufreiben. Es liegen viele drängende Aufgaben auf dem Tisch.“

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