Internationaler Tag des Lichts: Lichtverschmutzung in Saarbrücken stärker in den Blick nehmen.
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vom 13. Mai 2026
Anlässlich des Internationalen Tags des Lichts am 16. Mai macht der Ortsverband Saarbrücken-West von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf die zunehmende Lichtverschmutzung in der Landeshauptstadt aufmerksam. Während gutes und gezieltes Licht Sicherheit schafft, wird unnötige Dauerbeleuchtung zunehmend zum Problem für Umwelt, Artenvielfalt und Gesundheit.
Besonders in dicht bebauten Stadtteilen und entlang großer Verkehrsachsen wird die Nacht auch in Saarbrücken immer heller. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass künstliches Licht Insekten und Vögel beeinträchtigt und auch beim Menschen den Schlafrhythmus sowie das allgemeine Wohlbefinden stören kann.
Der Ortsverband Saarbrücken-West fordert deshalb, Lichtverschmutzung künftig stärker in Stadtplanung und Beleuchtungskonzepte einzubeziehen. Öffentliche Beleuchtung sollte dort, wo es möglich ist, bedarfsgerechter gesteuert werden – etwa durch intelligentes Dimmen in den Nachtstunden oder durch Abschaltung nicht notwendiger Dauerbeleuchtung.
Gleichzeitig kann auch jede und jeder selbst einen Beitrag leisten:
- Außenbeleuchtung nur nutzen, wenn sie wirklich notwendig ist
- Bewegungsmelder statt Dauerbeleuchtung einsetzen
- warmweißes und nach unten gerichtetes Licht verwenden
- Garten-, Schaufenster- oder Fassadenbeleuchtung nachts ausschalten
„Licht ist wichtig – aber es muss sinnvoll eingesetzt werden. Weniger unnötige Beleuchtung schützt Natur, spart Energie und verbessert die Lebensqualität in unserer Stadt“, so der Ortsverband Saarbrücken-West.
Roland Fecht, Stadtratsmitglied für Bündnis 90/Die Grünen im Saarbrücker Stadtrat, ergänzt: „Saarbrücken braucht ein modernes und energiesparendes Lichtkonzept, das Sicherheit gewährleistet und gleichzeitig Umwelt und Gesundheit stärker berücksichtigt.“
„Würde Licht Krach machen, wäre es nirgendwo die ganze Nacht an“, so die Initiative „Paten der Nacht„.
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